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Die kerngesunde Leiche
***
(Kurzfassung)
Die Leiche, die war kerngesund,
so steht's im ärztlichen Befund.
Bei der Obduktion ward nochmals klar
dass die Diagnose richtig war.
Der Patient schied grundlos aus dem Leben,
nur weil es ihm so paßte eben.
Die kerngesunde Leiche
(Langtext)
Das Krankenbett ist öd und leer
die Ärzte glotzen blöd einher
denn ihr Patient, der lebt nicht mehr.
Erfolgreich war die Op'ration
doch er dankt es mit keinem Ton,
stahl aus dem Leben sich davon.
Der Professor spricht: "Es ist ein Hohn -
was weiß der Laie schon davon?
grad heute wollt ich ihn entlassen
jetzt spielt er tot, ich kann's nicht fassen.
Das hat er selbst auf dem Gewissen
dass er in seinem Unverstand will's besser wissen
will klüger sein als seine Ärzte eben
schied drum arglistig aus dem Leben.
Professor, ich, hochqualifiziert
habe "geheilt" diagnostiziert
und ich hab' mich da nicht geirrt
dass dieser Mann war kerngesund
so steht's im ärztlichen Befund.
Er aber, dieser arge Wicht
trotz Diagnose glaubt es nicht
beharrt nun auf dem Leichenrecht
doch da, da kennt er mich nun schlecht.
Er wird obduziert, und dann wird klar,
dass er total im Irrtum war.
Er schied grundlos aus seinem Leben
nur weil es ihm gepaßt hat eben.
Doch leider kann man ihn nicht zwingen
und nicht zurück ins Leben bringen
denn es beharrt das dumme Schwein
auf seinem Rechte, tot zu sein.
und dieses Recht, 's ist stets das gleiche
beansprucht für sich jede Leiche.
Und dann, ob zu Recht gestorben oder nicht
verwest sie, und dann zwingt die Pflicht
dass wir sie halt bestatten müssen
auch wenn wir kerngesund sie wissen.
Das ist nun wirklich sehr gerissen:
Auch wenn die Leiche gar nicht krank
sie zwingt uns dazu mit Gestank.
Das Werarschloch
Ein Werwolf, böse und verrucht
lebt in Montana in der Schlucht.
Hat Zombies in drei Silberminen
und ließ von ihnen sich bedienen.
Doch dann in seinem Vollmondwahn
legt er sich mit dem Falschen an
zerriß die Squaw von Häuptling Großer Adler.
Der trank erst mal 'nen großen Radler
und schoß dann einen Silberpfeil
dem Donnerkeil ins Hinterteil.
Das Silber hat zuguterletzt
den Werwolfshintern ganz zersetzt.
Mit dem Riesenloch dann, ist ja klar
er von da an ein Werarschloch war.
Dieser Urvater aller Werarschlöcher, ein gewisser Joe Brown, hat sich seitdem vermehrt und weltweit fortgepflanzt. Normalerweise, das ist die Tarnung, handelt es sich also um ein ganz normales Arschloch, wie man es überall antrifft. Doch bei Vollmond entwickelt sich eine Bestie, die wie ein Werwolf aussieht, jedoch keinen Hintern, sondern hinten eine riesige Öffnung hat. Daws Monster reißt wie der Werwolf Opfer, und es kann wie er mit einer Silberkugel getötet werden. Zudem ist es möglich, es mit einem festen Tritt in seinen nicht vorhandenen Hintern zur Strecke zu bringen, weil dann die
Wirbelsäule abbricht und das Werarschloch qualvoll verendet.
Dieses bedarf jedoch einiger Kaltblütigkeit. In seiner normalen menschlichen Gestalt hat das Werarschloch sehr wohl einen Hintern, oft einen sehr fetten, weshalb es auch schwer zu erkennen ist.
DÄMONEN-SWINGER-CLUB
Hoch in der Luft mit froher Miene
bumst Dracula die Draculine.
Erst flatterte er hinter ihr
mit einem Pimmel wie ein Stier
und griff danach in wilden Lüsten
dem Draculinchen nach den Brüsten,
und dann, nach wilder Knutscherei
hatt' er sie nicht nur oben frei.
Im Flug, von hinten alsodann
fing der Vampir zu bumsen an.
Und Draculinchen stöhnt: "Ach ja,
es bumst keiner so wie Dracula."
Unten auf Erden der Werwolf mit dem großen Glied
die Ghulin heftig auf sich zieht,
der Vollmond scheint ihr auf den Po
das stimmt nicht nur die Ghulin froh.
Die Hexe Gundel Gaukeley
bedient wohl gleich Dämonen drei.
Gevatter Tod mit einer Rippe
ist tief in ihr - die Dämonensippe
die als Tentakulus bekannt
hat einen Lover ihr entsandt
der mit Saugnäpfen heftig wühlt
was Gundel als Top-Orgasmus fühlt,
und schließlich ist zuguterletzt
von einem Werbär sie besetzt
der kräftig ist und immer brommt
wenn's ihm oder der Gundel kommt.
Die Hexe juchzt: "Hurra, juchhe,
der Swinger-Club, prima Idee."
Und ein Stück weiter rammeln heiter
ein Geisterpferd und sein kopfloser Reiter
mit Monster- und mit Vampirfrauen
das ist recht lustig anzuschauen.
Und auch die Mumie Amun Ra
war ohne Binden mit dabei, na klar.
In ihr, obwohl sie arg vermodert
die Lust und Leidenschaft noch lodert.
Und bricht das morsche Glied ihr ab
repariert sie's gleich mit Magie im Grab.
Einer jedoch, der Alt' Ctulhu
ist impotent und kuckt nur zu.
Auch für 'nen Ghul war's nicht okay
dieweil er halt einmal ein Gay.
In der Luft, im Wald und auch im Grab
geht die Dämonen-Swingerparty ab.
Und eine heiße Geisterfrau
die macht dabei die größte Schau.
Dem Kopf vom Kopflosen Reiter gibt sie einen Kuß
und nimmt ihn dann zum Cunnilingulus.
Jedoch ein frecher Poltergeist
ihr fest in ihre Brüste beißt
und dann noch, wirklich unerhört,
er mit Gewalt Analverkehr begehrt.
Doch darauf läßt sie sich nicht ein:
"Das mach ich nicht, du Polterschwein!"
Gevatter Tod die Sense schwingt,
dem Polter knapp die Flucht gelingt.
Und weiter tobt der Gruppensex
von Werwolf, Vampir, Ghul und Hex
und allen andren Horrorwesen
die hier versammelt sind gewesen.
Und selbst der Teufel rammelt mit
und hext sich an ein zweites Glied
das ihm nach hinten wächst, sodann
er in zwei Richtungen bumsen kann.
Und ruft dabei: "Hi, Höllenfeuer,
das ist 'ne heiße Fete heuer."
Ein Ghul, der ziemlich mickrig war
Mißfiel dieser Potenzprotz gar.
Und murmelte er ganz verstohlen:
"Den Teufel soll der Teufel holen."
Der Zombie mit dem leichenstarren Glied
Der sang beim Sex ein schmutzig Lied.
Die Zombiene, grünlich und verwest
Hat es beim Bumsen glatt zerfräst.
Da mußte sie geklammert werden
So rächt sich Ausschweifung auf Erden.
Von Baskerville, der Geisterhund
War auch dabei, der trieb es bunt
Es rammelt wild und jault das Vieh
Das war 'ne wüste Sodomie.
Dann war da ein kleinpimmlig Gnom
Der nur sehr schlecht zum Akte kom.
Doch mit der großen hornig Zungen
Ist ihm doch manches noch gelungen.
Der Wassermann gibt ganz schön an
Wie oft er nacheinander kann.
Wobei bei ihm jedoch statt Samen
Kaulquappen, kleine Fische kamen.
Auch der Geist vom Gehenkten Jack
Der steckte nochmal einen weg.
Saturday night – es ist 'ne Pracht
Da geht es rund die ganze Nacht
Da tobt Dämonen-Gruppensex
Vom Teufel selbst bis hin zur Hex.
Vampirio war ein Vampir
Mit einem Pimmel wie ein Stier,
(mit einer starken Sexbegier)
dazu groß, schlank, schön anzusehn.
Draculia konnt nicht widerstehn
Spielt mit ihm in den Lüften haschen
Und ließ sich dann im Flug vernaschen.
Der Aufwind sie in Höhen trug
Vampiria kriegt nicht genug
Vom wilden schönen Liebesspiel
Vampirio weckt ihr Gefühl
Auch als sie einer Sturmfront nah
Draculia nicht zu bremsen war.
"Du wilder Vampir, liebe mich,
im Sturm besonders freut es mich.
Das bläst und weht, es stürmt und braust
Beim Sex es Haar' und Flügel zaust."
Es saugt in wilder Liebeslust
Vampirio an ihrer Brust
Und kommt in die Gewitterfront
Der er nicht mehr entrinnen konnt.
Der Donner kracht, es zuckt der Blitz,
in wilder Liebesglut und Hitz
krallt sich Draculia an Vampirio
stöhnt "Ah" und "Ach" und "Ohohoh!"
Bis dass ein Blitz mit grellem Strahl
Trifft alle beide auf einmal.
Draculia zuckt es durch die Glieder
Ekstase, wie sie kehrt nie wieder.
Ein Blitzzauber und Amulett sie schützt
Was jedoch nur ihr persönlich nützt.
Vampirio jedoch verbrannte
Im Blitzstrahl, eh er es erkannte.
Im Sturzflug kann Draculia fassen
Was von ihm der Blitz übriggelassen.
Verschmort ist er, brathähnchengroß
- er starb bei seinem letzten Stoß.
Draculia beweinte ihn
Bei ihrem Vater sie erschien.
Und beichtet dem Graf Dracula
Das Malheur, das ihr passieret war.
Graf Dracula, der stellte fest:
"Du kriegst ein Jahr lang Sargarrest
weil das in einem Vierteljahr
nur schon der achte Lover war
mit dem du ins Gewitter flogst
und seinen Tod so nach sich zogst
Nur weil du völlig sexbesessen
Jegliche Vorsicht tust vergessen."
Draculia meint: "Nein, er ist schuld
Dass er so voller Ungeduld
Mich liebte in der Lüfte Strom
Ohn' Amulette und Kondom.
Er hätt' es besser wissen müssen
- ich hab' ihn nicht auf dem Gewissen."
Dracula schloß die Diskussion
Er schickt sie in die Gruft als Lohn
Wo sie zugenagelt lag im Sarg,
ohne Handy, Walkman und Vibrator, das war arg.
Dracula streckt seine Glieder
Und sprach: "Ich hab' den Ärger wieder
Mit der Sippe von Vampirio
Darüber bin ich gar nicht froh.
Da hilft nichts mehr, das weiß ein jeder,
heim kehrt er in die Gruft der Väter
der schönste Vampir von Venedig,
als Brathähnchen, des Lebens ledig.
Das kommt davon, wenn so ein Tropf
Mit dem Penis denkt statt mit dem Kopf
Und ohn' Schutzzauber und Kondom
Wild vögelt in der Lüfte Strom."
Im Kreml liegt im Sarg und pennt
Dracula der Geheimagent.
Unter des großen Lenins Sarg
der Bau dort ein Geheimnis barg.
Da kommt der Geist von Rasputin
tritt ihn in Arsch und würget ihn
weil vom KGB ward angeworben
der Rasputin obwohl verstorben.
Dem Graf mit Müh' die Flucht gelingt
weil der Geist furchbar nach Wodka/Knoblauch stinkt.
Als Draculas Mission gescheitert
war Rasputins Geist sehr erheitert.
"Ist nix gutt Nahrung nur von Blut,
Knoblauch und Wodka besser tut.
Davon lebt Geist von Rasputin,
Nasdrovje, Vampirowitsch, fahre hin!"
Dracula aber ist verdrossen
in Richtung Westen heimgeschossen.
Gescheitert war er als James Bond
weil er die Wodka-Knoblauch-Fahne nicht vertragen konnt.
Merke: Es ist nur der ein wahrer Held,
der jedem Mundgeruch standhält.
Und: Wer mehr aus dem Hals als aus dem Hintern stinkt
es nicht zum Casanova bringt.
Schon mancher Liebe ward zum Fluch
des einen Lieblings Mundgeruch.
Zwar kann man das Gesicht verdecken,
sich Klammern auf die Nase stecken
dazu auch noch den Kopf abwenden
doch wird die Liebe tragisch enden.
Mit den Augen der Liebe gesehn
ist auch die Häßlichkeit schön.
Doch mit der Nase wird gerochen
seit altersher schon so gesprochen
dass geht die Liebe durch den Magen
auf den der Mundgeruch tut schlagen.
Die Schlacht um Ravenna
(Zeitreiseabenteuer Draculas)
Zeit: Um 1470, Ära der Condottieri (Cesare Borgia usw.)
Ort: Italien
Plot: Draculas Kampf als Agent des Hl. Saugofatius gegen die Heere Luzifers
Ravenna brennt hell in der Nacht
Tyrann Bluthold steht da und lacht
Es plagt die Stadt Luzifers Heer,
Dämonen, schlimmer geht's nicht mehr
Als aus dem Dimensionen-Tor
Graf Dracula flog wohl hervor
Und als er diesen Terror sah
Da flog er gleich nach Padua.
Wo der Vampir Beißgar der Dicke
Dort herrschte mit viel List und Tücke.
Er flog in des Beißgars Palast
Wo dieser sitzt und saugt und praßt.
Als von Ravenna er gehört
Der Beißgar äußert sich verstört.
Doch fehlt letztendlich ihm der Mut
Zu stellen sich des Blutholds Wut.
Dracula breitet den Mantel aus
Und spricht: "Beende diesen Graus
Sonst geht es dir, das kann ich sagen
In kurzer Zeit schon an den Kragen.
Denn bald schon greift des Butholds Gier
Nach Padua und auch nach dir."
Das leuchtet nun dem Beißgar ein.
"Es sei", so spricht er, "Krieg muß sein.
Doch leider bin ich viel zu fett
Als dass die Luft mich tragen tät..
Bin jahrelang nicht mehr geflogen
Seitdem fünf Zentner ich gewogen.
Jetzt sind es wohl der Zentner zehn.
Wie soll ich in die Lüfte gehn?
Und kann mein Heer ich nicht anführen
Dann werden wir bestimmt verlieren.
Der Vampirkönig fliegt voran
Weil sonst sein Heer nicht kämpfen kann."
Graf Dracula, der dachte nach
und dann zum Dicken Beißgar sprach:
"Ich werde dir ein Mittel zeigen
Wie du kannst in die Lüfte steigen.
Wir wollen einen Plan ersinnen
Die Vampirschlacht wohl zu gewinnen."
Drei Nächte dann nach dieser Frist
des Beißgars Heer gestartet ist.
Tausend Vampir in Formation
die nähern sich Ravenna schon.
Und kühne fliegt zu diesem Zweck
Der Dicke Beißgar vorneweg.
Ist dick wie ein Fesselballon
Und spricht damit der Schwerkraft Hohn.
Dracula hat ihn aufgepumpt
Mit Luft, die ihm im Bauche brummt.
Doch kneift den Mund und Po er zu
Und fliegt nach Ravenna im Nu.
Von seiner Leibgarde gezogen
Wird er also dahingeflogen.
Mit Armbrust, Holzpflock und dem Speer
Will man vernichten des Blutholds Heer.
Graf Dracula als General
Fliegt mit den Kämpfern allzumal.
Als sie Ravenna grad gesehen
Passiert dramatisches Geschehen.
Zweitausend Vampir, achttausend Dämonen
Greifen sie an, Blutholds Schwadronen.
Und in des Vollmonds fahlem Licht
Ein mörderischer Kampf ausbricht.
Luzifers Dämonen, böse Schatten
So ähnlich wie geflügelt Ratten
Mit glühend Augen, Krallen, Zähnen
Rasen heran wie Lufthyänen.
Und mit ihnen die Vampirschar
Die Bluthold treu ergeben war.
Ein mörderischer Kampf entbrennt
Getümmel wild am Firmament.
Da dreht in der Luft sich Beißgar um
Zeigt seinen Hintern – mit Gebrumm
Entweicht die Luft, Verdauungsgase
Erzeugt von spezieller Ernährungsphase
Und mit der Fackel allzumal
Entzündet Dracula den Strahl.
Und dirigiert mit viel Geschick
Den Feuerstrahl von Beißgar Dick
Der wie ein Flammenwerfer schlimm
Dahinrafft nun den Feind mit Grimm.
So dass dann schrecklich dezimiert
Des Blutholds Heer, demoralisiert
Sich wendet eilends nun zur Flucht
Sein Heil in dem Entkommen sucht.
Und die Dämonen, halb verbrannt,
Graf Dracula hinweg nun bannt.
"Sankt Saugofatius!" er ruft.
"Vernichte die Dämon und Schuft!
Zeterio und Mordio,
mach großer Saugofatio
mit Blitzio und Donnrio,
brenn die Dämonenschar wie Stroh!"
Eine lichte Gestalt, nicht von dieser Welt
Erscheint, die einen strahlenden Vampirpflock hält.
Es ist des Saugofatius Geist,
der auch Vampirapostel heißt
und der von Merlin nach Avalon wurde entführt
nachdem ihn Luzifer massakriert.
Der kämpft in dem uralten Krieg
Zwischen Licht und Dunkel um den Sieg.
Denn am Ende aller Zeiten
Sollen die Vampire nicht mehr sein auf der Hölle Seiten.
Dracula ist auserwählt zum Job
Zu kämpfen mit dem Höllenmob
Obwohl er noch das Blut der Bösen trinkt
Weil ihm der Genuß nur von Roter Beete nicht gelingt.
Die Blitze aus des Geistes Stock
Fahren in Blutholds Schar als großer Schock.
Beißmar mit seinem Flammenfurze geht
Über Ravenna hin wie ein Komet
Und brennt zur Rechten und zur Linken
Und tut auch fürchterlich noch stinken.
Und so man haut mit Blitz und Furz
Des Blutholds Scharen klein und kurz.
Als Saugofatius verschwindet –
im Jenseits – Dracula Bluthold findet
Und kämpft hoch in dem Luftrevier
Mit Bluthold, diesem Mordvampir.
Mit Vampirpflock und Speer und Zahn
Geht er den starken Bluthold an.
Jedoch, oh weh, sein Pflock zerbricht
Als er damit den Bluthold sticht
Weil dieser trägt ein Panzerhemd
Das Dracula den Angriff hemmt.
Bluthold würgt, fetzt, reißt Dracula
Bis dieser fast vernichtet war.
Doch dann, mit allerletzter Kraft
Trifft Bluthold er mit Speeres Schaft
Stößt ihm den Speer ins linke Auge
Dass daraus rinnt die schwarze Lauge.
Und weil der Schaft aus Mistelholz mit Runenzeichen
Sieht man den Bluthold nun erbleichen.
Er löst sich auf in Asche, Rauch,
- bleibt nur ein Totenschädel, auch
die beiden Flügel aus den Lüften
hinunter auf den Boden driften.
Jetzt tönt ein lautes Siegsgeschrei
Dass Bluthold ganz vernichtet sei.
Dem Feuerfurz, nun in der Ferne
Dem folget der Dracula gerne.
Der Feuerstrahl erlöscht sodann
Und Beißgar nicht mehr fliegen kann.
Man hört nur noch ein lautes "Ups!",
er landet mit dem letzten Pups.
Und seine Garde und der Graf
Begrüßen nun den Helden brav.
Zwar ist sein Hintern arg verbrannt
Doch hat den Feind er überrannt.
Und jagt man dann aus Ravenna
Des Feindes allerletzte Schar.
Und dieses also ist geschehn
Im Jahre Vierzehnhundertsiebenzehn
Als Dracula den Sieg errang
Und Beißgar seinen Hintern schwang
Gewaltig wie ein Flammenschwert
Und Saugofatius kurz aus dem Jenseits kehrt
Luzifers Scharen zu besiegen
Und danach wieder fortzufliegen.
In Gräbern, Grüften, hohlen Bäumen
Die Vampire dann den Tag verträumen
Dann ruft man zu der Siegesfeier
Es klingt Musik, und immer freier
Und immer wilder wird der Tanz
Der Vampire, die enthemmet ganz
Vergnügen sich wohl in den Lüften
In Särgen und auch in den Grüften
Wobei man den Graf Dracula
Mit bildhübschen Vampirinnen sah
Die in der Luft nun unser Held
Auf ganz spezielle Weise pfählt.
Und zwar nicht mit dem Pflock aus Holz
Sondern mit seinem Mannestolz.
Die bösen Vampire sind vernichtet
Den andern wird nun unterrichtet
Dass andres Dasein möglich ist
Und nicht nur Blutdurst Leben frißt.
Zwar ist es noch ein weiter Weg
Doch dient er einem guten Zweck.
Graf Dracula schlüpft in den Sarg
Treibt es drin mit zwei Vampirinnen arg.
Der Deckel wackelt auf und ab
So treibt es Dracula im Grab.
Er rumst und bumst im Sarg herum
Bis seine Latte schwach und krumm
Bis dass er endlich völlig matt
Dalag dann von der Liebe satt.
Er kroch hervor auf allen Vieren
Und konnt sich nicht mehr amüsieren.
Der Kampf war hart, man kann es lesen,
die Siegesfeier ist es auch gewesen.
Und dann, zu der gesetzten Frist
Die Rückreise für ihn anzutreten ist
Mit Runenmagier durchs Dimensionentor
In seiner Zeit kommt er hervor.
Das Schicksal mischt dann neu die Karten
Der nächste Auftrag tut schon warten.
Dracula, halb Tollpatsch, halb Supermann
Ohne ihn die Welt nicht existieren kann.
Das war die Geschicht von Dracula
Und von der Schlacht um Ravenna.
Draculas Liebeslied
< Dracula verfaßte dieses um 1.890 v. Chr., als er sich anläßlich einer Zeitreise einige Jahre in Babylon aufhielt, wo er unter den Namen Drakukadnezar auftrat >
Oh, Nofretampon (Saugetamon, Nosfetete, Beissigunde, Menufledra, Saugit, Kassandrace, Blutith, Nosferata, Blutigunde, Anasdracia – oder sonst eine), Königin der Nacht,
die höchste Liebesglut, die hast nur du entfacht,
in meinem schwarzen Vampirherz
dich anzusehn bringt meinem Auge Schmerz –
weil du so einzig wunderstrahlend schön
und es mich immer freut allein dich anzusehn.
Tikkurat – Tikkurat – Akkutat – Tikkurat.
Zupf – zupf – kling – klang – kling – sing – sing.
Es singt dein Liebeslied die Flöte und die Laute,
du Wunderbarste, die ich je erschaute.
Schwarz (blond, braun, rot, kahl dein Köpfchen – bei glattrasiertem Kopf - mit Strähnen usw.) sind deine Haare, deine dunklen Augen,
weiß schimmern deine wunderbaren Zähne Blut zu saugen,
bei deinen Lippen, einzigartig voll und rot
das Herz die wahre Liebe mir zu sprengen droht.
Tikkurat usw.
Wenn deine Brüste prall (klein, groß, sehr groß, fest, weich, zart, süß, im Zweifelsfall immer wundervoll) wie kleine Zicken wiegen sich,
die Luft, sie singt,
wenn sie dein zarter Flügel schwingt,
deine Hüften, deine schön Gestalt,
oh Nofretampon (Saugetamon, Nosfetete, Beissigunde, Menufledra, Saugit, Kassandrace, Blutith, Nosferata, Blutigunde, Anasdracia – oder sonst eine) entzückt mich immerzu und bald.
Tikkurat usw.
Will ich mit dir das süße Blut der Lust wohl trinken
In zarter Liebe wir uns in die Arme sinken.
Im rauschend Flug durch eine milde Sternennacht
Da wird in Lüften hoch die Liebe wohl gemacht.
Umschlungen in den spielend Winden
Einzig Geliebte, werden wir die Lust und die Erfüllung finden.
Tikkurat usw.
Von deinen Lippen trink ich Wonne, Glück,
und es entflammt mein Herze dein verhangner Blick.
Oh, Nofretampon (Saugetamon, Nosfetete, Beissigunde, Menufledra, Saugit, Kassandrace, Blutith, Nosferata, Blutigunde, Anasdracia – oder sonst eine), Königin der Nacht,
im Liebesfluge wir uns tummeln bis der Tag erwacht.
Und ruhen dann vereint im myrrheduftend Sarg,
der nie ein größres, reinres Glück als unsres barg.
Tikkurat usw.
Und müßte ich entscheiden mich,
zwischen dir und einer Königskron gäb' ich
ganz Assur hin und Babylon,
für einen einz'gen zarten Kuß von dir als Lohn.
Oh, Nofretampon (Saugetamon, Nosfetete, Beissigunde, Menufledra, Saugit, Kassandrace, Blutith, Nosferata, Blutigunde, Anasdracia – oder sonst eine), Königin der Nacht,
so schön, so zart, so gut, so voller Glut –
nur du allein
du kannst es sein
die mich zum glücklichsten Vampire aller Zeiten macht.
Nur dir allein weih' ich mein schwarzes Herz und meinen Biß,
und ohne dich ist ekles Sonnenlicht und keine Finsternis.
Tikkurat usw.
Der Engel mit dem verbrannten Finger
Der Oberengel Heribert
Verbrannt den Finger sich am Flammenschwert.
Da steckt er ihn gleich in den Po
Dass es sollt nicht mehr schmerzen so.
Der Völlerei-Engel
Der Engel Franz aus Padua
War oft nicht ganz im Kopfe klar.
Er übte sich so lang im Fasten
Bis er dann völlig tat ausrasten.
Dann fraß er sich drei Wochen voll
Man fragt sich wirklich, was das soll.
Der Hammel
Es schluchzte tief betrübt der Hammel,
als riß am Stacheldraht sein Bammel.
Bracht nur noch so hohes "Mäh" hervor
dass man ihn nahm für den Lämmerchor.
Hahn und Habicht
Hat der Hahn Starktstrom und 'nen Ballermann
der Habicht bloß noch flüchten kann.
Der vergewaltigte Habicht
Es guckt der Habicht dumm und doof
wenn ich ihn die Hüher vergewaltigen am Hof.
Sie ziehn ihm aus sein Federkleid
und üben die Geschlechtlichkeit.
Zum Schluß der schwule Gockelhahn
geht auch noch an den Habicht ran.
Um diesen Schock zu überwinden
kann man ihn beim Psychiater finden.
Die Medusen-Qualle
Hast du die Meduse erst am Pimmel
ist es schad um diesen Lümmel.
Auch die Hoden, arg verätzt
sind in Zukunft dann vergrätzt.
Alles aus, mit Sex ist Schluß
wenn dich die Meduse dorthin buß. ***
Drum hüte deine Männlichkeit
in Kalabrien zur Badezeit!
Selbst der ärgste Papagallo
tritt nicht mehr an nach solch 'nem Fallo.
Und die Gattin spricht man dann
als Medusen-Witwe an.
*** künstlerische Freiheit für "biß"
Galaxis in Flammen
Wenn der Weltraum richtig brennt
der Raumfahrer um sein Leben rennt.
Und die Vakuum-Feuerwehr
braust mit Vollgas gleich daher.
Schlauch ausgerollt und Strahlen drauf
damit es hört zu brennen auf.
Die Hyperraum-Polizei hat den Täter dann gefunden
der den Weltraum angezunden
eine Supernova zündete er sich an
damit er sich was grillen kann.
Oder sie geriet aus der Kontrolle
als er ein Dimensionstor machen wolle.
Ja, so geht ja dieses nicht
in den Knast kommt der Bösewicht
sonst fackelt er, der üble Rab (außerirdische Rasse)
uns noch den ganzen Weltraum ab!
Engel und Teufel
Der Engel Benno war besoffen
und ließ das Himmelstor weit offen.
Da kam der Teufel Dieterich
schlich heimlich in den Himmel sich.
Er hat drei Engelein geschwängert
den Heilgen Otto aufgehängert.
Dann kam Erzengel Michael
der hat ihn eingestäubt mit Mehl
und ihm die Hörner abgeschlagen
dann packte er ihn am den Kragen
und schmiß ihn aus dem Himmel raus
damit ist das Gedicht nun aus.
Der Blase-Engel
Der Engel Athanasius
gab einer Teufelin einen Zungenkuß
und wähnte sich im Paradies
als er sich einen blasen ließ.
Seelenwanderung
Aus des Krematoriums Bauch
steigt der Tote auf als Rauch
worauf man ihn als Wolke dann
über dem Einfamilienhäuschen sehen kann.
Und aus der Wolke stöhnt es nieder:
"Liebe Frau, da bin ich wieder."
Die Liebe und der Suff
"Ich liebe dich" schnitt er zuerst in Baumes Rinde,
danach ließ er sie sitzen mit dem Kinde.
Doch das war für sie, das Kind und für ihr Leben gut
weil er ganz furchtbar saufen tut.
Sie fand dann einen braven lieben Mann
mit dem sie samt dem Kinde glücklich leben kann.
Er aber, weil er weitersoff
er endete im Korsakoff.
Wir lernen hier aus der Geschicht:
Den Suff verträgt die Liebe nicht.
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