Die Leiden des Folterknechts

Mein Name der ist Engelbrecht
von Beruf bin ich ein Folterknecht.
Der Job ist schwer, nicht was ihr denkt
dass nur ab und zu paar Glieder ausgerenkt.
Und dann das dauernde Geschrei
da kriegt man Kopfweh glatt dabei.

Besonders schlecht kann ich vertragen
tu ich mir beim Knochenbrechen auf den Daumen schlagen.
Zudem finde ich es gar nicht toll
kotzt so ein Delinquent mich voll.
Auch tun denen Darm und Blase oft versagen
das stinkt und schlägt mir auf den Magen.

Und der Foltermeister macht den Dreck nicht weg
er meint, ich wäre da zu diesem Zweck.
Weil er ein Meister ist - ich Knecht
dabei ist meistens er bezecht
und ich muß seine Arbeit tun
während er seinen Rausch ausschläft, ja nun.

Jeden Tag komm ich heim, mit Blut bespritzt
erschöpft, erledigt und verschwitzt.
Dann soll ich auch noch im Haushalt helfen, Müll rausbringen
dazu will mich mein Weib noch zwingen.
Für meine Arbeit hab' ich wenig Lust
nie krieg ein Lob ich, hab' nur Frust.

Jeder nimmt meinen Job mir übel,
das schmerzt mich sehr, ich bin sensibel.
Und eigentlich mein ich es gut
auch wenn's mir keiner glauben tut.
Neulich hat gar, das müßt ihr wissen
so eine Hexe mich gebissen.

Ich legt ihr an die Daumenschrauben
und drehte zu - man sollt's nicht glauben
da schnappt sie zu wie 'ne Hyäne
grub bis auf den Knochen mir die Zähne.
Ich hab' es ihr nicht nachgetragen,
sie bloß beiläufig totgeschlagen

damit sie mal Manieren lernt
denn davon war sie weit entfernt.
Und als ihr Tod ward festgestellt,
schwor ich, Satan holt sie von dieser Welt
womit ihre Schuld bewiesen war
und dieser Fall dann völlig klar.

Mal folterten vier Wochen wir
'nen dürren Kerl, der war Fakir.
Zu spät haben wir festgestellt
Dass unsre Folter ihm gefällt.
Vergebens plagten wir uns ab
Jetzt lacht er uns noch aus im Grab.

Ein andrer auf der Streckbank lag
Ich kurbelte den ganzen Tag
Und merkte erst nach dieser Frist
Dass die Kurbel ausgeleiert ist.
Als ich sie repariert und geölt ist er begnadigt worden
- ich hätt' zerplatzen können, morden.

Einem andern quetscht ich ein Auge aus
Er macht sich aber gar nichts draus.
Später ward mir dann vorgelesen
Dass es ein Glasauge gewesen.
Der Richter tat mir auch noch grollen
- woher hätt' ich das denn wissen sollen?

So plagt man sich und hat nur Frust
Ich hab' zum Job mehr keine Lust. 
Meist steck ich in dem Mief von der Folterkammer
Und hör dort nur Geplärr und Jammer.
Trübsinnig bin ich schon davon,
zudem ist schlecht auch noch der Lohn.

Als eine neue Folter ich erfand
Ward diese nicht nach mir benannt,
sondern nach unserm Foltermeister,
für mich, da war es Scheibenkleister.
Die Prämie hat er auch kassiert
Die eigentlich hätt' mir gebührt.

Früher war ich eine Frohnatur
Doch davon blieb mir meine Spur.
Bei mir sind Laune und Verdauung schlecht -
Ein Scheißjob ist's als Folterknecht.
Dabei tu ich unermüdlich meine Pflicht
Jedoch es dankt mir keiner nicht.

Die Kundschaft schreit, verwünscht mich, flucht -
Was hab ich mir da ausgesucht?
Der Job ist, das kann ich euch sagen
Im Vollrausch nur noch zu ertragen.
Neulich sah ich schon weiße Mäuse,
ein anderes Mal Nikoläuse.

Die Geister von den toten Seelen
Der Folteropfer nachts mich quälen.
Ich halt es kaum noch länger aus,
ich geh' zur Arbeit nur mir Graus.
Einen andern Job kann ich nicht finden
Muß weiter in der Folterkammer plagen mich und schinden.

Ich glaube, bald häng ich mich auf
Am Schloßturm an der Regentrauf.
Ich bin es leid, ich hab' es satt,
niemand liebt mich, mich gerne hat.
Dabei bin ich eine Seele von Mensch, ein ganz Lieber, ein Feiner,
und nur weil ich als Folterknecht arbeite glaubt es mir keiner.

Ich, der Henker

Ich bin der Henker Adalbert
und richte mit dem Strick hin und dem Schwert.
Auch tu die Opfer ich verbrennen,
Vierteilen, Rädern noch zu nennen.
Beim Hängen ist nur eines dumm:
Die Opfer hängen dann herum

und strecken mir die Zunge raus,
die Augen quellen weit heraus.
Doch ich verstehe einen Spaß
und sage dann: "Da guckst du, was?"
Mit abgeschlagenen Köpfen kann man Kegel spielen,
die Haare fassen, gut zum Zielen.

Nur bei 'nem Glatzkopf geht das schecht
was ich hier einmal sagen möcht.
Der Scheiterhaufen lustig ist,
Unterhaltung, die man nie vergißt.
Wenn's brennt, dann jubelt groß und klein
so'n Feuerchen ist wirklich fein.

Und besonders in der Sommernacht
ist dann eine Party angesagt.
Die findet jeder voll okay,
ist halt 'ne zündende Idee.
Und es meldet den Vollzug der Büttel:
"Dem Delinquenten brennt der Kittel."

Auch kann man dann in allen Ehren
Grillwürstchen und Steaks dabei verzehren
und auch ein kühles Bierchen trinken
obwohl halt die Verbrannten etwas stinken.
Den Grill- und Bierstand, den hat meine Frau
damit keiner hungrig, durstig bleibt bei dieser Schau.

Und froh singt die Zuschauermeute:
"So ein Tag, so wunderschön wie heute."
Da ist dann immer Stimmung, Schwung,
da mach ich Volksbelustigung.
Das Vierteilen muß ich selber machen
mein Henkersknecht, 's ist nicht zum Lachen

kann leider zählen nur bis Drei
so dass er sich vertut dabei.
Und weil das keiner merken soll
da haut er immer hin wie toll
und meint, es wär besonders nett
hackt die Verurteilten er zu Mett.

Das Rädern find ich nicht so schön
weil dabei viel Geschrei, Gestöhn.
Ich bind den Typen auf das Rad
wir brechen ihm die Knochen grad.
Doch danach ächzt er dann noch Tage
und das ist wirklich eine Plage.

Wenn's geht, schneid ich ihm die Gurgel ab
damit ich meine Ruhe hab.
Ich hab' noch etwas anderes zu tun
als abzuwarten, wann er endlich stirbt denn nun.
Doch am Schönsten finde ich das Hängen
das alles andre schlägt um Längen.

Ungern breche ich dabei das Genick,
weil's schöner ist, wenn einer zappelt, tanzt am Strick.
Und wenn er recht zuckt bei der Gelegenheit
denk ich an den Hampelmann aus meiner Kinderzeit.
Dann klatsche in die Hände ich
und freue mich ganz fürchterlich.

Die Jagd nach dem Glied des Arkoniden

Atlan der Arkonide
Hatte ein positronisch Gliede.
Mit einem Abtaster und Strahlen,
Rotovibrator, Hyperschallschwingungen allzumalen.
Verstellbar war's für alle Rassen
Abnehmbar, mit Propeller, kaum zu fassen.

Für den extraharten Stoß mit Düsentrieb
War es ganz prima für die Lieb. 
Auch einen Hochleistungscomputer im Mikroformat
Das Glied des Arkoniden hat
Der bekannte und auch unbekannte Rassen
Konnte sexuell berechnen und erfassen.

Zudem noch eine Extraausstattung für Sonderzwecke hat
Des Arkoniden Glied parat.
Es flog gar durch den Hyperraum
Mit Überlichtantrieb, man glaubt es kaum
Und fand, wenn's einmal programmiert
Über Lichtjahre weg jede Frau die Atlan schon einmal verführt.

Erwies sich dann mit Hyperfunksender
Für ihn und sie als Freudenspender.
Es hatte einen Samentank
Von der Galaktik-Spermienbank.
Sogar ein Laserstrahler war in dieses Glied eingebaut
Als Geheimwaffe, wenn sonst alles danebenhaut.

Atlans Zellaktivator war dagegen ein Dreck
Den Superpimmel gab der Arkonide niemals weg.
Und als Perry Rhodan ihn mal wollte leihen, der Tropf
Tippte Atlan sich nur an den Kopf.
"Mein Pimmel", sprach er, sehr empört
"ist mehr als eine Raumschifflotte wert.

In allen Universen tönt das Hohelied
Von der Arkoniden Wissenschaft Höhepunkt - dem Superglied
Das niemals wurde übertroffen
Auf das noch viele Rassen hoffen. 
Ich, Atlan, bin der Auserwählte
Als letzter Träger nun dafür Gezählte."

Kurz darauf war Atlan in geheimer Mission
In der Vierten Galaxis im Sonnensystem Morylon
Wo hyperdimensionale Monster ihre Ränke spannen
Und mit der Invasion der Erdgalaxis schon begannen.
Sie lockten Atlan in die Falle
Durch Strahlen und Telepathie war er fast alle.

Da löst er seinen Superpimmel
Der fährt mit Feuerstrahl gen Himmel
schießt den Weg sich frei zum Sprung durch den Hyperraum
Schafft diesen auch, man glaubt es kaum
Und Tausende Lichtjahre der Pimmel überwand
Exakt dann in die Scheide fand

Von einer Offizierin auf Perry Rhodans Superschlachtschiff ungeniert
Die in seinem Computer einprogrammiert.
Mit dem Superglied, wie sich's gebührt
Ist sie zur Kommandozentrale transmittiert.
Meldet: "Hier ist des Arkoniden Pimmel
Mit Notsignal kam dieser Lümmel

Aus fremdem Raum-und-Zeit-Kontinuum,
wo unsere Feinde wollen bringen Atlan um."
Die Koordinaten waren im Pimmelcomputer einprogrammiert
Die Raumflotte einen Alarmstart durchführt
Und rast dann durch den Hyperraum
Zu beenden der fremden Rasse Eroberungstraum

Und stetig flog zu diesem Zweck
Der Superpimmel vorneweg.
Hätten die Feinde Atlan überwältigt, sein Wissen bekommen
Hätten sie die Erdgalaxis im Handstreich genommen.
Groß war des Arkoniden Not
Der Untergang ihm gräulich droht

Als noch die Raumflotte erschien,
die Feinde vernichtete, rettete ihn.
Der Arkonide strahlte, lachte,
umarmte den Pimmel, der ihm die Rettung brachte.
Und schickt ihn noch zu dieser Stunde
Zu fliegen eine Ehrenrunde

Wobei ein jeder vor ihm salutiert
So wie es einem Held gebührt.
Danach setzt ihn der Arkonide stolz dort wieder ein
Wo er hingehört und wo er soll sein.
Und spricht zu Perry Rhodan vertraulich:
"Manchmal gebrauche als Spion ihn ich."

Der Großadministrator nickte und dachte dabei:
"Jetzt erzählt er mir gleich wieder eine Schweinerei."

Mark Tatte

Es hatt' der Geisterjäger Tatte
eine lange dicke Latte
doch die stand nur am Morgen
das macht Mark Tatte Sorgen.
Das kam vom Jägermeister
deshalb sah er auch Geister.

W. A.
(Jede Ähnlichkeit mit lebenden oder toten Personen, Romanserienfiguren usw. ist rein zufällig und unbeabsichtigt).

Der geile Korsar

Der schärfste Pirat aller Zeiten war
Luigi Viagra, genannt der Geile Korsar,
dem, sei es auf dem Ozean, sei es an Land
rund um die Uhr ständig der Penis stand.
Und hat er zwei Stunden lang mal keine Frau
dann führt er sich auf wie die wilde Sau.

Knallrot war des Viagra Bart
sein Pimmel, der war eisenhart.
Damit er sich abreagieren kann
brachte seine Mannschaft für ihn am Gallionsfigur am Bug eine Sexpuppe an.
War er voll aufgedreht, fürchtet die Mannschaft ihn sehr
und lief ständig mit Korken im Hintern umher.

Viagra fand auch nichts dabei
trieb er es mit einem weiblichen weißen Hai
und sah im Meer eine Nixe er
sprang er gleich über Bord und schwamm hinterher.
Es ist nie eine ihm entkommen
so rasend schnell ist der Sexomane geschwommen.

Auf einer Südseeinsel, auf der sich tausend Polynesierinnen versammelt
hat er sich von einem Ende zum andern gerammelt.
Und dann noch einmal kreuz und quer
er wollte nicht aufhören mehr
bis seine Mannschaft droht dass davon sie segelt
wenn er nicht endlich an Bord kommt und nicht mehr vögelt.

Als die Piratenallianz Porto Bello erobert, die Stadt
man Viagra gesehen hat
wie er am Penis die Totenkopfflagge zeigt
und als Erster sexgierig über die Mauern steigt.
Er kämpfte sich dann durch die Straßen
ließ sich beim Fechten einen blasen

von einer schönen Mulattin
- er hatt' nur immer eins im Sinn.
Einen ganzen Harem führt er mit sich an Bord
hat er von einer genug, gab er sie an die Mannschaft fort.
Manches Mal tat er auch den Schiffsjungen haschen
und hoch im Ausguck bei Sturm ihn vernaschen.

Schlimm war Viagras Sexeswahn
den niemals er beherrschen kann.
Beim Entern führte er Pistole und Enterbeil in der Hand
an seinen stets steifen Penis jedoch er band
dazu er sich auch noch einen Degen
und kämpft so kühn und sehr verwegen.

So trieb es Viagra, der geile Korsar,
der der Schrecken der Meere und ein Weiberheld war.
Er lebte in der Legende fort
erzählt ward von ihm an jeglichem Ort
nach ihm ist die Potenzpille Viagra benannt
so bleibt sein Name uns stets bekannt.

Des Autors Klage

Der Autor stand schluchzend am Sarg
Der seinen letzten Leser barg.
"Ich habe keinen Leser mehr,
mein Leben ist jetzt sinnlos, öd und leer.
Einst hatte ich der Leser drei
Einer soff sich tot, da waren's nur noch zwei

Weil er, wie böse Zungen sagen
Meine Literatur konnt nüchtern nicht ertragen.
Der zweite wanderte von mir zu John Sinclair ab
So dass ich dann nur noch einen hab.
Der Dritte las mich Tag und Nacht
Um den Verstand hat's ihn gebracht

Nie mehr von den Szenen er genas
Die er in meiner Super-SF-Serie UFObrand las.
Er sprang zuletzt mit einem Schrei
Vom Balkon im Stockwerk Zwanzig Drei.
Mit meinem Buche in der Hand
Man ihn zerschmettert unten fand.

Jetzt liegt er hier, wer soll mich lesen?
Ich bin ein Kultautor gewesen
Für mich und für der Leser drei
Der Letzte liegt im Sarg als Brei.
Barsch hat die Witwe abgelehnt
Dass man ihn mit meinem Buch in der Hand begraben könnt.

Dies ist ein rabenschwarzer Tag
Für mich und meinen Kleinverlag.
Ja, schwer ist des Autoren Los
Ist seine Leserschaft nicht groß.
Doch es bleibt mir bei aller Pein
Ein unverstandenes Genie zu sein

Das viel zu gut schreibt für diese schnöde Welt
Der doch nur Schund und Ramsch gefällt.
So ist es, und so wird es bleiben
ich fühle, ich muß weiterschreiben.
Die Nachwelt wird mich einst erkennen
und den Autor des Jahrhunderts nennen."

Rotkäppchen und der Werwolf

Rotkäppchen war zwanzig Jahre alt
stand als Anhalterin in einem Wald
als ein Sportwagen bei ihr stoppt
darin ein Werwolf saß, gedopt
und bis zum Kragen voll mit Drogen.
Der hat ins Auto sie gezogen

und dann im Walde ward ihm klar
dass Rotkäppchen eine Nymphomanin war.
Sie nahm den Werwolf furchtbar her
und wollte immer nur noch mehr
bis er nur noch schwach wimmert, winselt, keucht
mit letzter Kraft in den dunklen Wald entfleucht.

Der Werwolf kroch auf allen Vieren
Rotkäppchen wollt sich weiter amüsieren
und sprach: "Das hab' ich nun erfahren -
die Werwölfe sind auch nicht mehr was sie mal waren.
Haarig, Muskeln, große Klappe,
Rest kannst vergessen, bloß Attrappe.

Und in jedem Werwolf steckt ein Mann
und packt frau ihn am Pimmel an
rutscht der Verstand ihm in die Hose.
So ist's nun mal, so läuft die Chose."
Nachdem Rotkäppchen den Wolf vernascht
hat sie erst mal 'nen Joint gehascht

den sie in seinem Handschuhfache fand
fuhr mit seinem Maserati über Land
begab sich zur Disco in die Stadt
wo sie Lover fand und Spaß viel hat.
Der Werwolf aber salbte sich
den wunden Pimmel im Gebüsch

und heult empor zu des Vollmonds kaltem Licht:
"Die Tussi überfalle ich noch einmal nicht!"

Störtebeker und der Teufel

Klaus Störtebeker führte sein Piratenschiff
In der Nordsee an das Höllenriff.
Da kam der Teufel selbst hervor
Schlug Störtebeker ab ein Ohr.
Dafür brach der ihm ab ein Horn.
Da rief der Teufel voller Zorn:

"Verdammt nochmal, und Teufel auch,
es ist dieses sonst nicht der Brauch.
Zur Hölle fahr, elend Pirat
Für diese große Missetat."
Störtebeker lacht in seinen Bart:
"Das wird noch etwas dauern, wart,

als Pfand laß ich dir einen Furz
und alles andre ist mir schnurz."
Dann segelte er schnell davon,
Rest von seiner Geschichte kennt man schon.
Der Teufel glotzt, sprach unverhohlen:
"Da soll mich doch der Teufel holen!"

Driik Vanboom

Das größte Ferkel der Galaxis war
Der Tloganer Driik Vanboom aus der Zweiten Galaxis vom Planeten Shaar
Der als Gestaltenwandler immer fand
Möglichkeiten zum Sex mit allen Rassen bekannt oder unbekannt.
Als Gaswolke und auch als Pflanze
Terrestrier, Gaswolke, Polyp, Insektoid, als Wanze

Als Gnom mit einem Riesenpimmel
Durchforschte er den Sternenhimmel.
Und wurde der größte Experte für Intergalaktische Gynäkologie
Galt als größter Sexforscher und ein Genie
Und registrierte 160 Trilliarden Stellungen und Positionen
Um sexuell sich beizuwohnen

Bei ein-, zwei-, drei- und mehrgeschlechtlichen Rassen.
Zellspalter, Methanatmer, alles umfassen
Die Werke Vanbooms der damit sehr bekannt
Und zum Professor für Galaktische Sexualkunde wurde ernannt.
Den Nobelpreis hat man ihm gegeben
Die Krönung war's von seinem Leben.

Ursprünglich machte er sein Hobby zum Beruf
Was ihm den Weg zu diesem Riesenerfolge schuf.
Im Teamwork hat er das geschafft
Es reicht allein nicht seine Kraft
Er wirkt stets voll Begeisterung
Riß alle andern mit mit Schwung.

Ein Vorbild ist sein Forscherleben
Wer will, der möge nach ihm streben.

Der Alimenten-Korsar

Ali Mente war ein marokkanischer Korsar
der in allen Häfen zu Hause war.
Legte sein Schiff an, hoben viele Frauen und Kinder die Hände:
"Oh, gib uns Kohle, Ali Mente!
Das Leben ist teuer, und für die Kinder, die du in die Welt gesetzt
rückst Geld du jetzt raus und bezahlst du jetzt."

Der Ali Mente raubt, sengt, mordet, plündert
seinen Bankrott hat's nicht verhindert.
Zu groß war seine Kinderschar
was sein Fluch und sein Verhängnis war.
Ganz gleich, was er auch unternahm
mit dem Zahlen und Geld rausrücken er niemals nachkam.

Nachdem er ein Leben lang hat sich geschunden
hat seine Name als Synonym für Unterhaltszahlungen Verwendung gefunden.
So lebt er als geflügelt Wort
bis heute in dem Begriff Alimente fort.
Schwer hatte es der Ali Mente
- er zahlte, zahlte ohne Ende

weil ständig nach aus seinem Samen
halt immer neue Kinder kamen.
Hätt er sich lassen sterilisiert
so wär ihm dieses nicht passiert.
Dagegen sprach sein Machowahn
und dass er sich er nicht bremsen kann.

Heimatglück oder das Echo vom Königssee

Wenn rot die Sonne hinter den Bergen sinkt
die Sennerin die Möpse schwingt
steigt nackt dem Senner auf den Schoß
und rammeln sie dann ganz famos.
Die Sennrin im Organsmus jodelt
der Kuh die Milch im Euter brodelt

das ist der Bergesheimat Fried und Glück
das Echo wirft es dann zurück
und es klingt so hold, juchhe, juchhe,
das Echochocho vom Königssee.
Der Förster auch vom Silberwald
klein und von buckliger Gestalt

jedoch mit einem Riesenpimmel
steigt kühn empor unterm Sternenhimmel.
Pflückt auf der Höh das Edelweiß
bringt es der Sennrin hin, der Geiß.
Für seine Kühnheit ist der Lohn
viel heiße Lieb, man denkt sich's schon.

Und es ist kaum der Förster fort
da kommt der Wildschütz zu dem Ort.
Und rammelt nun in großer Hitz
die heiße Sennrin mit dem wilden Schütz.
Jedoch der Einödbauer Frieder
der war zum Anbaggern zu blöd und bieder

und weil er nicht die Sennrin kriegt
im Stall dann bei der Kuh er liegt.
Ja, in den Bergen wohnt das Glück
Heimat- und Herzensliebe und die Romantück.
Und auch die Sennrin Erika
welche selten allein im Bette war.

Chat und Wahrheit

Es postete im Chat ein Mann
dass er ganz oft und ganz toll Bumsen kann.
Doch danach außerhalb vom Chat
war er bloß schlapp und schnarcht im Bett.

Ihm antwortete eine Frau
die machte auch einen auf Schau:
"Bin groß und blond und wunderschön
die exquisite Disco-Queen."

Womit sie doch ein wenig log
weil sie schwarzhaarig war und hundert Kilo weg.
Sie wohnten direkt nebeneinander
keiner erkannt im Chat den ander.

Hätten die Wahrheit sie geschrieben
wären sie nicht allein geblieben.

Alpenglühen

Der Alm-Öhi, der Alm-Öhi,
der rammelte mit Mensch und Vieh. 
Das Heidi und sogar den Geißen-Peter,
nahm er heran, der Schwerenöter.
Er rammelt sie so fürchterlich
Dass sie mit Wundcreme mußten pflegen sich.

Da kam der Wildschütz Jennerwein
und sprach: "Öhi, du bist ein Schwein!
Ich schneide dir die Gurgel ab
und werf dich in die Schlucht hinab."
Ein fürchterlicher Kampf entbrannt
der Alm-Öhi, der ward entmannt.

Jetzt trägt er am Latz seiner Seppelhose einen Trauerflor,
ward fromm und singt im Knabenchor.

Störtebeker, Tod und Teufel

Klaus Störtebeker führte sein Piratenschiff
in der Nordsee an das Höllenriff.
Da kam der Teufel selbst hervor
schlug Störtebeker ab ein Ohr.

Dafür brach der ihm ab ein Horn.
Da rief der Teufel voller Zorn:
"Zur Hölle fahr, elend Pirat,
für diese große Missetat."

Störtebeker lacht in seinen Bart:
"Das wird noch etwas dauern, wart.
Als Pfand laß ich dir einen Furz
und alles andere ist mir schnurz."

Dann segelte er rasch davon
den Rest der Story kennt man schon.

Der schwule Korsar

Von dem Piratennest Tortuga Bay
stach einst in See Adolf the Gay
lilasa angestrichen mit rosa Segeln war sein Schiff
durch die Wanten wohl der Seewind pfiff.
Und dort, hoch oben überm Meer
kletterte Adolf hinter den Schiffsjungen her.

Auf allen Meeren war bekannt
sein Piratenschiff das er "Die Schwuchtel" genannt.
Wenn er ein Schiff kapierte fiel er über die Männer her
waren Frauen an Bord warf er gleich in das Meer.
Er trug an Bord ein seiden Röckchen
und zu dem Degen noch ein Stöckchen

und säuselt zu dem Steuermann:
"Mein Süßer, leg den Westkurs an!"
Meldet der Ausguck ein Schiff am Horizont
Adolf dies mit einem "Hach, wie süß!" belohnt.
"Das bohren wir gleich in den Grund,
von hinten", sprach darauf sein Mund

"nachdem wir es geplündert haben
und vergewaltigt alle Knaben.
Macht euch zum Kampf bereit, ihr Süßen,
wer kneift wird's mit Kielholen büßen.
- Oh, lasset die Kanonen dröhnen,
Kugelchen schießen, Feind muß stöhnen!"

Das rosa Schiff war sehr bekannt
ganz klar mit Männern nur benannt.
Oft feiert in Tortuga Bay
die reiche Beute Adolf the Gay.
Doch leider ward in diesen Tagen
er von einer Nonne mit dem Schirm erschlagen.

Als er lästert und spottet mit betrunkenem Mut
traf ihn der Nonnenschlag mit Wut.
Denn es ging die Nonne Kunigunde
zur Messe fromm zu früher Stunde
als Adolf aus der Schwulenkneipe kam
und sie als Ziel für Spott und böse Sprüche nahm.

Er rief laut: "Jesus, der war schwul,
und alle sind's vom Heil'gen Stuhl,
die zwölf Apostel waren Homosexuelle
das schwöre ich an dieser Stelle."
Worauf ein Schrei "Herjessas!" von Kunigundens Lippen drang
und sie voll Wut den Schirm gleich schwang.

Der schwere Griff krachte Adolf auf das Hirn
das Blut rann ihm über die Stirn.
"Oh heilige Dreifaltikeit,
du Saubock halt dein Maul beizeit!"
Diesen Schrei der Nonne Adolf als Letztes noch vernahm
bevor er in die Hölle kam.

Wo ihn der Teufel schon erwartet
mit ihm sogleich ein Grillfest startet
bei dem Adolf sich mit einem Spieß im Hintern überm Feuer dreht.
So geht es einem, und ihr seht
betont einer seine Homosexualität zu aggressiv
dann geht das irgendwann mal schief.

Conan und die stygische Zauberin

In einem stygischen Königsgrab splitternackt
eine Mumie Conan am Penis packt.
Das war Kythara, Stygiens Schlange
die dort gepackt ihn bei der Stange
und diese böse Zauberin
brachte mit Magie es hin

dass Conan statt einer runzlig Mumie sieht
ein Rasseweib, bildschön und voll erblüht
und sodann auch nicht lange fackelt
und mit ihr bumst dass der Sarkophag knarrt und wackelt.
Worauf er in den Sarkophag
dann viele Tage bei ihr lag.

Er war schon völlig ausgelaugt
die Lebenskraft ihm ausgesaugt
als er seinen Penis sexenthemmt
sich unterm Deckel von dem Sarkophag einklemmt.
Es bracht der Schmerz ihn zu Verstand
und mit dem Dolche in der Hand

erschlug er dann in großer Wut
die Stygierin ohne Liebesglut.
Verrunzelt kam er aus dem Grab
und wankt an seinem Wanderstab
bis er nach Wochen sich regeneriert
wieder sein altes Aussehen und Leben führt.

Das war ein Conan-Abenteuer
und dieses war ihm nicht geheuer
sodass er von da an einen großen Bogen macht
um Mumiengrüfte in der Nacht.
Was sonst erlebt Cimmeriens Sohn
liest man bei R. E. Howard schon.

Conan

Conan, der Held, stark wie ein Stier
bumst jede Nacht der Weiber vier.
Und wenn er mal vier nicht bumsen kann
ging er an alles Mögliche ran.
Ob Mann, ob Huhn, ob Kuh, ob Pferd
rammelt der Cimmerier mit dem Schwert.

Es kam auch einmal ein Dämon
der lief vor Conan zwar davon
worauf ihn der Cimmerier packt
und zwang ihm zum Geschlechtesakt.
Darauf schlug er den Kopf ihm ab
und grub ihm ein Dämonengrab.

Ja, so war Conan, dieser Held
er rumst, bumst, schlägt, frißt und säuft sich durch R. E. Howards Welt.
Die Leser sehen dies mit Freude
und so verkauft es sich bis heute.

Tarzans Schrei

Es ist noch vielen unbekannt
wie Tarzans Dschungelschrei entstand.
Einst durch den Dschungel von Liane zu Liane flog mit Schwung
Tarzan mit Jane, die schön und jung.
Bis sie dann dann aus Versehen packt
statt der Liane Tarzans Pimmel, der unterm Schurze nackt.

Laut gellte da des Tarzans Schrei
sie hing daran so schwer wie Blei.
Der Jane wurde bang und bänger
und Tarzans Glied war lang und länger
Er mußte sich in zwanzig Meter Höhe weiter schwingen
auf einem Baum sie dann in Sicherheit bringen.

Dort sprach er voll Schmerz und mit finstrem Gesicht:
"Noch einmal mit dir durch den Urwald schwing ich mich nicht!"
Nach diesem Schrei, der quer durch den Dschungel drang
war Tarzans Glied glatt einen Meter lang.
Er trug es meistens aufgewickelt
damit er damit nicht hängen bleibt oder es zerstückelt

im Kampf oder auch aus Versehen
was jeder Mann kann gut verstehen.
Ja, so entstand der Tarzanschrei
und es blieb Tarzan auch dabei.
Der ganze Dschungel weiß, gellt dieser Schrei vom Himmel:
Da kommt der Herr des Urwalds mit dem langen Pimmel.

James Bond 007 jagt Dr. Enzianfinger

Der größte Gangsterboß vom Wurzbachtal
War Xaver Dimpflmoser allzumal
Man nannte ihn auch Doktor Enzianfinger
Und er trieb wirklich schlimme Dinger.
Er strebte nach der Weltherrschaft
Und hatte dazu auch die Kraft.

Er schmuggelte mit der Bande vom Alm-Öhi
Heroin und Kokain in dessen Vieh
Es war da in den Kuhgedärmen drin
Das Hero- und das Kokain.
Die Kühe trieben über die Grenze nach Italien hinein
Der Geißen-Peter und der Wildschütz Jennerwein.

Verkauften den Stoff an die Mafia
Denn die zahlte immer gut und bar.
Das kam zu Ohren dem James Bond
Der sowas nicht vertragen konnt.
Der britische Geheimdienst MI 6 schickte sogleich
Nullnullsieben in das Alpenreich.

Er nannte sich dort Girgl Bond
Als Tarnung, weil er James nicht heißen konnt.
Er trieb als Senn verkleidet seine Superkuh
In steiler Höh auf die Almhütte von der scharfen Heidi zu
Weil er zu Recht hat angenommen
Dass zu ihr auch die Gangster kommen.

Einen High-Tech-Traktor hatte Bond ebenfalls noch
Den er versteckt in einem Höhlenloch.
Die Heidi war eine Blondin
Und hatte nichts als Sex im Sinn.
Auch zu der Zenzi, einer Sennerin
Zog es den Girgl Bond noch hin.

In der Alpenhütte "Zum trutzigen Felsengeier"
Übt er sich mit ihnen in einem flotten Dreier.
Er rammelt sie um den Verstand
Danach hatt' er sie in der Hand.
Und sie verrieten unter heißen Küssen
Dem Nullnullsieben ihr gesamtes Wissen

Von des Enzianfingers Welteroberungspläne
Um die er kämpft mit Klauen und Zähnen.
Enzianfinger sprach: "Die Welt ist nicht genug
Seit Goldeneye war am Zug
Und wer sie auch noch beherrschen wollt
War der Mann mit dem Goldenen Colt.

Das Casino Royale
War auch so ein Fall.
Mit einem Killersatelliten
Bezwing die Amis ich und Briten.
Zur Herrschaft über die ganze Welt
Brauche ich eine Masse Geld.

Das bringt mir ein die Käserei
Im Höllbachtal, wo ich so frei
Und stelle Heroin- und Kokainkäse her
Die Ware ist begehrt gar sehr.
Die verkaufe ich geheim in alle Welt
Und dieses bringt mir sehr viel Geld.

- Der Schlüssel zur Weltherrschaft, das ist die Käserei,
die verteidigen wir bis zur letzten Patrone mit heißem Blei.
Ab gestern läuft schon der Countdown
Übermorgen gehört uns die Weltherrschaft, wollen mal schaun!"
Als er von der scharfen Heidi das erfährt
War Girgl Bond zu Recht empört.

Und er sprach: "Im Dienste Ihrer Majestät,
's ist jetzt zwei Minuten vor zwölf und fast zu spät.
Doch stelle ich kühn und verwegen
Dem Enzianfinger mich entgegen.
Vereiteln werd' ich diesen Plan
Zestören Enzianfingers Größenwahn.

Mit meinem Spezialtraktor, Raketenwerfer-Jauchefaß und der High-Tech-Kuh
Schlage ich unbarmherzig zu."
Am nächsten Tag mit Jolleradühüh,
fuhr Girgl Bond zu Enzianfingers Käserei in aller Früh.
Verwegen trägt er seinen Gamsbarthut
Und fährt zur Rauschgiftkäserei mit Wut

Auf seinem High-Tech-Traktor mit Raketenwerfer und explosivem Giftgas- und Jauchefaß
Die High-Tech-Kuh lief angebunden hinterher fürbaß.
Doch kurz vor der Käserei, oh, welche Schande,
überwältigten Bond der Alm-Öhi und seine Bande.
Auch der Geißen-Peter lag auf der Lauer
Mit der MPi, verkleidet als ein Bauer.

Er stoppt den Traktor von dem Girgl Bond
Mit einer Mistfuhre, dass er nicht wenden konnt.
Dann wurde Bond zusammengeschlagen
Dass er am Leben wollt verzagen.
Gefesselt brachte man ihn dann
Zum Enzianfinger, dass der ihn bewundern kann.

Vor der großen Käserühr- und -Knetmaschine
Erwachte er mit schmerzvoller Miene.
Gefesselt an den Füßen und den Händen
Sollt er der Rauschgift-Käsemasse enden.
"Und auch den Killersatellit,
den schießen wir in den Orbit",

sprach Enzianfinger, dieser Strolch,
und spielt mit seinem Killerdolch.
Verraten war der Girgl Bond
Von der Zenzi, was er nicht verstehen konnt.
Es hatte dieses Alpenbiest
Ihn ausgeliefert mit viel List.

Und auch die Heidi schien mit ihr im Bund zu sein
Zu legen Girgl Bond herein.
Doch hat die Heidi sich verstellt
Weil sie mit ihm retten wollt die Welt.
Sie steckt ihm heimlich zu ein Federmesser
Damit er sich konnt befreien besser.

Sie hatt' einen Hass, weil sehr brutal
Enzianfinger sie mißbraucht mit Qual
Und sie zu Perversitäten zwang
Zu stillen seiner Geilheit Drang
Zusammen mit dem Geißen-Peter
Der auch ein sexueller Missetäter.

Als die Antenne fährt empor
Öffnet sich in der Bergflanke ein Tor
Gezündet werden schon die Düsen
Die den Killersatelliten in die Höhe schießen müssen.
Da Nullnullsieben seine Fesseln trennt
Und dem Wildschütz Jennerwein das Messer in den Leib gleich rennt.

Heidi wirft ihm gleich zu ein Schießgewehr
Und beide ballern sie gar sehr.
Es gibt 'ne wilde Schießerei
Der Alm-Öhi stürzt mit Girgl Bond in den Käsebrei
Und beide wollen mit wildem Ringen
Den andern um das Leben bringen.

Und dann, nach einem wilden Kampf
Versetzt Girgl Bond den Alm-Öhi mit einem Karateschlag in einen Krampf.
Der Käserrührer erfaßt den Alm-Öhi
Der sterbend "Saupreiss, du!" noch schrie.
Und aus der Käsemasse stieg Girgl Bond hervor
Der dort sein Leben fast verlor.

Die scharfe Heidi ballert wild
Hinter dem Schaltautomat als Schild.
Im Feuerschutz zu ihr robbt Girgl Bond
Und flieht dann mit der Heidi blond
Nachdem er rasch noch abgeschossen
Von Enzianfingers Leuten mehrere unverdrossen.

Im Kugelhagel springen dann die Zwei
Aus dem Fenster von der Käserei.
Und mit dem High-Tech-Traktor von dem Mister Q.
Rasen sie dem Bergpaß zu.
Auf der nahen Alm Bonds High-Tech-Kuh
Stellt ihren Schwanz nun hoch und Muh

Sendet sie eine Meldung nach London in die Zentrale 
Verursacht dort gar viel Randale.
Die Gebirgsjäger von der Schweiz werden alarmiert
Und über alles informiert.
Sofort startet eine Spezialeinheit
Doch käm' sie nicht mehr zur rechten Zeit.

Denn schon hebt ab der Killersatellit
Will rasen schnell in den Orbit.
Da spaltet sich Bonds Jauchewagen
Der zurückblieb - es geht an den Kragen
Weil Girgl Bond nun ferngesteuert
Raketen auf den Satelliten feuert.

Der in einem Feuerball gleich explodiert
Enzianfinger guckt konsterniert
Und mit dem Geißen-Peter, Zenzi, Jennerwein
Steigt er in den Hubschrauber ein.
Ein zweiter Copter steigt gleich auf
Und ballert auf den Traktor drauf.

Die Hightech-Kuh rast in die Käserei
Wird zur Brandbombe steckt sie in Brand dabei.
Der Raketenwerfer-Jauchewagen explodiert
Und alles rundum ausradiert.
Ruinen - die Flammen lodern hoch empor
Enzianfinger die Rauschgift-Käserei verlor.

Sie wird ein Raub nun von den Flammen
Mit den Welteroberungsplänen des Gangstersyndikats zusammen.
Und in dem Flammenmeer verbrennt
Die Hightech-Kuh ganz vehement.
Enzianfingers Hubschrauber schießen aus allen Rohren
Auf Bonds Traktor, der fast verloren.

Bis Nullnullsieben mit einem Trick verwandelt
Den Traktor in einen Hubschrauber - und handelt.
Durch eine Spezialvorrichtung kommen hervor
Drehflügel aus dem Traktor.
Und er schießt mit Raketen und dem MG
Das bedient die Heidi barbusig mit Juchhe.

Es schießt der Bond mit der Beretta
Und trifft präzise - Donnerwetta!
Getroffen stürzen und sie schrein
Der Geißen-Peter und Wildschütz Jennerwein.
Der zweite Hubschrauber explodiert
Von der Rakete torpediert

Und stürzt dann als ein Feuerball
Auf die Alpen ab mit großem Knall.
Der Traktorschrauber von dem Bond
Beschädigt grad noch landen konnt
Und auch der Enzianfinger setzt nun auf
Stürzt sich auf Girgl Bond gleich drauf.

Ein fürchterlicher Kampf entbrennt
Fast schon erwürgt, grad noch am End
Da rennt den Hirschfänger mit Lust
Girgl Bond dem Enzianfinger in die Verbrecherbrust
Dass dieser blutend, röchelnd fällt
In den Abgrund, fort ist von der Welt.

Die Alpenjäger springen nun vom Himmel
Per Fallschirm, spät sind diese Lümmel.
Und von London von der MI 6 Zentrale
Sucht man James Bond in diesem Falle.
Er heißt jetzt James, weil Girgl Bond
Sich richtig wieder nennen konnt.

In einer Almhütte im Heu
Lag er mit Heidi, meiner Treu
Und pflegt der Liebe dort mit Lust
Um abzubauen seinen Frust.
Der Geheimdienst mußt noch etwas warten
Bis er er würd zurück nach England starten.

Die Alpenjäger räumen auf
Es nahm das Schicksal seinen Lauf.
Und wieder ward die Welt gerettet
Von dem James Bond, der manchmal wettet.
Die Heidi gibt ihm seinen Lohn
Und wie das geht, das weiß man schon.

Sie rammeln nun von spät bis früh
Es juchzt die Heidi: "Holldrahüh!"
Weil er dem Bond auch immer steht
Im Dienste ihrer Majestät.
Im Morgenrot die Gipfel glühen
Da sieht man Bond dann weiterziehen.

Seinen Auftrag hat er ausgeführt
Wofür ihm großes Lob gebührt.
Ja, das kann nur der Nullnullsieben,
ein Held, wie wir ihn alle lieben.

Conan und der Schielende Gott

In Nemedia gab es den Schielenden Gott
Der war ein großer Hundefott.
Er ging umher mit Schreck und Graus
Und riß jährlich einer Jungfrau das Herz heraus.
Bis Conan in die Stadt dann kam
Und mit dem Schielenden Gott Mazdak den Kampf aufnahm.

Er hat den Arsch ihm aufgerissen
Und in den Abgrund ihn geschmissen.
In einem unterirdischen Fluß schwamm der Schieler zum Meer
Und kehrte nie zurück nicht mehr.
Conan soff, fraß und hurte viele Tage
Ward in Nemedia zur Plage.

Er trieb es dort so fürchterlich
Dass die Nemedier entsetzen sich.
Wollt einer was dagegen sagen
Hat Conan den Kopf ihm abgeschlagen.
Bald lagen hundert Bürger tot
Man rief: "Ach, wäre doch der Gott,

der Schielende Mazdak wieder zurück,
wir wären außer uns vor Glück.
- Denn Conan, dieses Ungeheuer,
viel schlimmer ist, vielfach so teuer.
Eine Jungfrau im Jahr durch Mazdak endet,
der Wüstling Conan hundert schändet.

Es tönen unsre Klagelieder, 
ach Mazdak, hätten wir dich wieder!"
Doch Conan sich daraus nichts macht,
er hat nur höhnisch kurz gelacht.
Die Nemedier zahlten ein Riesengeld ihm, ungelogen,
damit er dann endlich weitergezogen.

Er hatte es damit nicht besonders eilig,
es wurde ihm mit der Zeit aber langweilig.
In Nemedia feiert man drei Wochen ein Fest.
Als Conan dann endlich die Stadt verläßt
Sang hinter ihm ein Chor die Lieder:
"Du großer Held, komm bloß nicht wieder!"

Conans größter Kampf

Der Neger Yabui Yahabauze
Der haute Conan in die Schnauze
Trat ihm auch kräftig in den Sack
Und prügelte ihm voll den Frack.
Darauf der Conan rauh und barsch
stach mit dem Schwert ihm in den Arsch.

Und spaltet ihm das linke Ei
Haut auch das rechte noch entzwei.
Da sprach der Black Yabui:
"Da sag ich dreimal Pfui!
Ich sah die Prügelei als Spaß
Und jetzt passiert mir dabei das!

Das finde ich nicht fair
Gleich hol ich meinen Speer."
Mit diesem in der Hand
Kam er dann angerannt.
Der Kampf tobt hin und her
Zwischen dem Barbaren mit dem Schwerte und dem Neger mit dem Speer.

Bis dass am Ende sehr behände
Conan dem Yabui den Kopf vom Rumpfe trennte.
Die Augen warn weit aufgerissen.
Conan hat den Kopf nicht weggeschmissen.
Er steckt ihn auf den Speer
Und trug ihn damit vor sich her.

Und sagt zu dem Kopf: "Was guckst du so blöd?
Was kann ich denn dazu dass hier die Gegend so öd?"

Conans Tante

Conan hatte auch Verwandte
Zum Beispiel Conna, seine Tante,
ein riesengroßes Muskelweib
mit 280 Pfund Lebendgewicht am Leib.
Sie hatte einen Damenbart
War häßlich und von grober Art.

Ihr kam mal in den Weg ein Drachen
Das arme Vieh hat nichts zu lachen
Die starke Conna hat es windelweich
Und es floh in den Wald sogleich.
Dem Conan, als er klein gewesen
Hat sie die Leviten oft gelesen

Ihm auch den Hintern vollgehauen
Dass er konnt nicht aus den Augen schauen.
Einen Höhlenbär hat sie als Ehemann
Weil sonst keiner mit ihr leben kann.
Mit dem wohnt sie in einer Höhle
Doch war sie eine gute Seele.

Sie machte prima Mammutwurst
Und trank gern einen übern Durst.
Und einmal kam ein Zauberer,
ein alter, gar nicht sauberer,
der sprach zu ihr: "Mein schönes Kind,
ein bessres Leben für dich heut beginnt.

Für einen Sack Bernstein kann ich verwandeln
Laß auch noch etwas mit mir handeln.
Trinkst du von meinem Zauberwein
Wirst du schön wie eine Göttin sein,
charmant, schlagfertig, hochintelligent,
der schönste Stern am Firmament,

die Königin der Cimmeria,
wie man sie strahlender nie sah."
Worauf Conna erwidert barsch:
"Du alter Depp, bei Crom, leck mich am Arsch!
Ich bin und bleib die alte dicke Conna
Und werde keine Primadonna.

Weil wie ich bin mir diese Welt
So recht ist und mir auch gefällt.
So wie ich bin, so will ich sein,
was andres fällt mir gar nicht ein."
Ja, Conans Tante hatte recht
Dass sie nichts andres werden möchte

Als die Natur es ihr bestimmt
Weil's sonst kein gutes Ende nimmt.

Soziologie einer Ehe

Der Meyer Schorsch sucht eine Frau
Und macht dabei die große Schau.
Er zog den besten Anzug an
Und zeigt wie flott er tanzen kann.
 
Die Margret denkt: Ein toller Hecht!
Nach der Heirat staunt sie dann nicht schlecht.
Da lag er nur noch auf der Couch,
unrasiert vorm Fernseher mit dickem Bauch
 
Zum Tanzen wollt er gar nicht mehr
Hilfe bei der Hausarbeit war ihm auch zu schwer.
Was er haben wollte - eine Frau - das hat er nun -
Warum soll er da noch etwas tun?
 
Die Bierflasch hielt er in der Hand,
zum Pinkeln bloß er noch aufstand.
Die Frau denkt nach dem dritten Kind:
Was war ich bloß ein blödes Rind.
 
Es tuen mir die Augen weh,
wenn ich den Ehegatten seh.
Hätt ich auf meine Mutter nur gehört
die dieser Kerl hat gleich gestört.
 
Einen Fabrikanten hätt ich haben können,
doch ich, ich mußt mit diesem pennen.
Erst wollt ich ihn, jetzt hab ich ihn,
und stecke in der Sch... ähem, Ehe drin.
 
Laut ist er, ordinär, diktatorisch und gemein,
wie fiel ich nur auf sowas rein?
Ich könnte Tage, Nächte weinen,
noch liebe söffe ich mir einen.
 
Doch wenn ich saufe tut es noch mehr weh
weil ich den Kerl dann doppelt seh.
Es ist wahr, wie ich gern bezeugen kann:
Nur ein toter Mann ist ein guter Mann.
 
Am besten werde ich zwei Zentner schwer
dann will er mich im Bett nicht mehr.
Mit Lockenwicklern und Haaren auf den Zähnen
erzeug ich auch bei ihm die Tränen.
 
Ich bin zäh, den werd ich überleben,
er soll mir Witwenrente geben.
Sind die Kinder aus dem Haus und gestorben der Mann
ja, dann fängt für mich das Leben erst an.

Sex und Verstand

Wer das Denken hat erfunden
Hat ans Bumsen nicht gedacht
Denn wenn der Geschlechtstrieb erwacht
Der Verstand aus dem Staube sich macht.

Der Mann, der denkt,
der Pimmel lenkt,
weshalb es ihn zum Weibe drängt
letztendlich in die Ehe zwängt

und dort geht's anders als zuvor man denkt.

Von Affen und Menschen

Ein Aff mit dem X
kratzt sich im Käfig als wär's nix.
Spielt man mit ihm, tut er gern beißen
mitunter auch mit Scheiße schmeißen.
So dass es besser Abstand halten
vom Affen W., von diesem Alten.
So lernt man dieses in dem Zoo
für draußen gilt es ebenso.

Liebe und Ehe 

Die Liebe, die Liebe, ist eine Himmelsmacht
zuerst das Herz vor Freude lacht
dann stinkt es einem und es kracht
drum wählet aus nur mit Bedacht
bevor ihr einen Fehler macht.

Dracula am Oktoberfest

Den Vampir Beißlhuber Xaver
Stach wegen Dracula der Hafer
Er lud ihn ein zum Oktoberfest
Wo er die Maßkrüge voller Blut auffahren läßt.
Da trinken sie dann Blut, die Zwei
Bis sie sind rappelvoll dabei

Weil dieses Blut vergoren ist
Und leicht zu Kopf steigt zu der Frist.
Zu allem spielt die Blasmusik
Im Festzelt manches lustge Stück.
Dann liegt Dracula unterm Tisch
Der Beißlhuber bepinkelt sich

Und lallt dann unter lautem Lachen:
"Graf Dracula, was machst du für Sachen?
Von dera poar Maßkrüag ist der Bursche rappelvoll -
i muß mi frogn, was das soll?
- Da liegt er und von nix er weiß -
der Dracula, der Vampir-Preiß."

Am nächsten Tag wacht' Dracula auf
Und lag auf dem Misthaufen drauf.
Der Hahn, der kräht, die Sonn aufgeht,
Dracula fast in Flammen steht
Und gerade noch mit letzter Kraft
Er es zum Häuserl mit dem Herzerl schafft.

Er flüchtet aus der Sonn Gefunkel
Hinab in des Abortes Dunkel.
Verbringt den Tag dort im Gestank
Von dem ihm schlecht wird und fast krank.
Zu dieser Zeit im stattlich Bauernhaus
Streckt sich Xaver Beißlhuber im Sarge aus.

Das Haus, das steht im Bayrischen Wald
Wo es dem Beißlhuber-Clan gefallt
Der Bayern schon beherrscht seit Kini Ludwigs Zeiten
Der auch mußt unter Vampiren leiden.
Sie nisteten damals sich ein
Im Königsschloß Neuenschwanstein

Brachten von dorten großen Not
War'n schuld an König Ludwigs Tod.
Der Märchenkönig vor Angst ganz krank
Vor den Vampiren floh, mit seinem Leibarzt im See ertrank.
Danach hat aus dem Schloß vertrieben
Professor van Helsing der Vampire Stücker Sieben.

Nachdem sie dann dort ausgezogen
Sind zum alten Bauernhause sie geflogen
Und hausten dort in Blut und Freude
Mit Gamsbart und Trachtenanzug wohl bis heute.
Doch dann wollten die Beißlhuber-Knaben
Draculas Rang und Namen haben.

Xaver Beißlhuber trank Dracula untern Tisch
Dann durch die Luft mit ihm bewegten er und seine Brüder sich
Und Dracula, der sich nicht mehr regt
Haben die Beißlhuber-Vampire auf dem Miste abgelegt.
Dort sollte ihn die Sonn verbrennen
Dass sich die Beißlhubers unschuldig nennen können.

Stocktrunken wäre er verschwunden
Nur noch als Asche vorgefunden
Dachten die Beißlhubers sich aus als Alibi
Dass niemand zur Rechenschaft könnte ziehen sie.
Nun meinen Xaver, Hiasl, Sepps Beißlhuber dass am Mist
Graf Dracula verkokelt ist.

Und dass geklappt hat ihre Falle
An der sie war'n beteiligt alle.
Und als die Dämmerung sich senkt
die Beißlhuber-Sippe an die Siegesfeier denkt.
Doch Graf Dracula rast aus dem Abort
Und schnaubt nach Rache, Tod und Mord.

Mit einem Holzpflock stürzt er sich
Auf die drei Beißlhuber-Brüder fürchterlich.
Gellend ertönt ihr Todesschrei
Und dann ist es damit vorbei.
Furchtbar war Graf Draculas Rache
Und er macht dabei ganze Sache.

Die Beißlhuber-Sippe hat noch aus drei Brüdern bestanden
Die in dieser Nacht alle ihr Ende fanden.
Zum Schluß steckt Dracula noch das Haus in Flammen
Brennend brach auch der Abort zusammen.
Dracula aber flog nach Hause
Von den Oktoberfestes Sause.

Mit brummendem Schädel und vom Abort stinkend wie die Pest
Schwor sich Dracula: "Nie wieder Oktoberfest!
Denn nur der Bayer und der Stier
Verträgt dort Maßkrüg' Bier.
So ist es beim Mensch und auch beim Vampir."
Und gezeigt hat es sich auch bei Graf Dracula hier.

Die verliebte Geisternonne

Die Geisternonne Adelgunde
kam aus der Gruft zur Geisterstunde
und traf im Schloß ein Liebespaar
das dort beim Sex zugange war.
Es war der Wildgraf Bodo von Wasen
der ließ sich dorten einen blasen.

Der rief, als er die Geisternonne sah:
"Komm her, gleich kommst du an die Reihe, klar.
Ich hatt' schon Weiber aller Völker, aller Rassen,
doch eine Geisterfrau kriegt ich noch nie zu fassen."
Und es griff der Geisternonne untern Rock
der Wildgraf, dieser geile Bock.

Gleich zuckt ein Blitz, tönt Donnerschlag
und es wird die Nacht hell wie ein Tag
und stöhnend schenkt mit großer Brunst
die Geisternonne dem Wildgraf ihre Gunst.
Zum Schluß zog sie ihn in die Gruft
wo er erstickte ohne Luft.

Und seitdem jede Nacht zur Geisterstunde
bumst Bodo mit der Adelgunde.
Die Nonne ist außer Rand und Band
weil sie endlich einen Lover fand
nachholt, was im Leben sie versäumt
und wovon sie früher im Kloster träumt.

So siegten endlich doch die Triebe
und fand die Geisternonne ihre große Liebe.
Schlag Mitternacht in wilder Lust
beißt Bodo der Adelgunde in die kalte Brust
worauf der Nonne Geisterhand
den Astralpenis des Geistergrafen fand.

Und hemmungslos und ohn' Tabu
stöhnt Adelgunde: "Du, du, du!
Nimm mich, nimm mich, du wilder Graf
ich war dreihundert Jahre scharf!"
So geht im Schloß es jede Nacht
was beiden große Freude macht.

Eines Nachts, als Bodo grad die Adelgunde ausgezogen
da kam die Hexe Gaukeley geflogen
sah auf dem Besen sitzend durch das Fenster
wie rammelten die zwei Gespenster
freischwebend in der Luft verkehrten
und sich im Sexeswahn verzehrten.

Die Hexe packte gleich der Neid
und sie hob sofort hoch ihr Kleid
und lockt zu sich den Geistergrafen
damit er sollt auch sie beschlafen.
Doch kaum dass er damit begann
kam Adelgunde kreischend an

und schlug in wilder Eifersucht
die Nebenbuhlerin in die Flucht.
Dann schluchzte sie: "Treuloser Graf,
betrogen hast du mich - als Straf'
schick ich sofort ins Jenseits dich
dass du nie mehr demütigst mich."

Das tat sich auch in ihrem Wahn
was sie bald bereut, doch nicht mehr ändern kann.
Von ihrem Lover ist ihr nur geblieben
ein einz'ger Knochen um zu lieben
war karg und sehr frustrierend war.
Da ward der Geisternonne klar:

Ihr Liebesglück hat sie verspielt
weshalb sie Leid und Reue fühlt.
Jetzt spukt sie wieder ganz allein
und klagt im Schloß in Not und Pein
ächzt, jammert in der Geisterstunde:
"Ich unglückliche Adelgunde.

Vorbei, dahin sind Lust und Wonne,
jetzt lebe wieder ich als Nonne.
Bin innerlich tief aufgewühlt
nachdem die Liebe ich gefühlt.
Verflucht sei die Scheiß-Gaukeley
die ist letztendlich schuld dabei

dass ich hier sein muß ohne Mann
und die Liebe nicht mehr genießen kann.
Ach Bo-do-do, ach Bo-do-do,
ich werd' des Daseins nicht mehr froh.
Von dir blieb nur ein alter Knochen
oh weh, was habe ich verbrochen?"

Der Weltraumarzt

Im Rim am Rande der Galaxis
Eröffnete der Weltraumarzt Dr. Krwxxxgyxdrxcrzyppczyczyppl seine Praxis.
Doch fühlt er sich arg brüskiert
Wenn ein Patient ihn ungeniert
Dr. Kwxdyppl oder -czyppl nannte
Weil er nicht recht den Namen kannte.

Er konnte es auch nicht vertragen
Tat einer nur "Herr Doktor" sagen.
"Krwxxxgyxdrxcrzyppczyczyppl heiße ich",
empörte dann der Doktor sich.
"Ich bin von der Rasse der Polymaten
die hochbegabt sind für Medizinertaten

weil sie unfehlbar und schmerzfrei diagnostizieren können
da sie eine besondere Begabung ihr eigen nennen.
Mit einem Extrasinn können sie in fremde Körper blicken,
Krankheiten erspüren, und mit Heilung beglücken
Die Kranken wohl von allen Rassen
Die besten Mediziner des Universums sie sich nennen lassen.

Doch können wir es nicht vertragen
Tut falsch wer unsren Namen sagen
Der fliegt gleich aus der Praxis raus
Damit ist die Behandlung aus."
Aus Gründen, die leicht leuchten ein
War Dr. Krwxxxgyxdrxcrzyppczyczyppl Praxis ziemlich klein.

Einen anderen Namen konnte er nicht nehmen
Sonst hätt' er sich müssen vor seinen Artgenossen schämen.
Doch wußte er sich einen Rat
Einen Kompagnon er sich genommen hat
Und der hieß schlichtweg Dr. Arsch.
Der konnt nicht viel und war recht barsch

Doch darauf ist es nicht angekommen,
seinen Namen hat jeder gleich ins Gedächtnis genommen.
So ging es beiden ganz famos
Die Praxis wurde riesengroß.
Und als die anderen Polymaten den Krwxxxgyxdrxcrzyppczyczyppl woher das käme gefragt,
da hat er ihnen schlichtweg: "Vom Arsch" gesagt.

Als Dracula Tarzan traf

Dracula weilt in Afrika
Und traf im Kongo Tarzan da.
1739 in einer Sklavenfaktorei
war Dracula mit im Geschäft dabei.
Er zählt ja niemals zu den Braven
Und handelte damals mit Sklaven

Ernährte sich zudem von ihrem Blut
Und dies Metier gefiel ihm gut.
Er schickte seine Sklavenjäger
Ihm stets zu fangen neue Neger.
Bis dann ein Dorf er überfallen
In dem Tarzan war bekannt mit allen.

Das Dorf, es brannt schon lichterloh
Es legen Draculas Schergen roh
Die Überlebenden in Ketten
Doch der Medizinmann trommelt, sie zu retten.
Weit hallend der Urwaldtrommeln Klang
Dem Tarzan in die Ohren drang.

In seinem Baumhaus liebt er grad die Jane
Hört abrupt auf, was sie kann nicht verstehn.
Jane stöhnt: "Ich bin in Liebeswahn,
du darfst nicht aufhörn jetzt, Tarzan,
du kannst nicht einfach machen Schluß
ich brauche meinen Organsmus."

Doch Tarzan spricht: "Es geht jetzt nicht,
mich ruft mit Trommelklang die Pflicht.
Nimm den Gorilla, den King Kong,
und mach mit ihm weiter Ding Dong."
Sich durch den Dschungel Tarzan schwingt
Was ihn dann zu dem Dorfe bringt

Das Dracula hat überfallen
Und wo er abzieht schon mit allen
Watussi, die er in Ketten legte
Und wo sich kein Widerstand mehr regte.
Da klang des Tarzans Dschungelschrei
Und lockte Elefanten und Gorillas herbei

Die gleich stürzten mit Gebrüll
Auf Dracula und seine Sklavenjäger viel.
Und auch Cheetah, der schwarze Panther
Den Tarzan-Lesern ein Bekannter
Stürzt reißend aus des Dschungels Nacht
Sklavenjägern er den Garaus macht.

Beim brennenden Dorf, da krachten ihre Flinten
Doch leider schlecht ein Ziel zu finden
Denn miserabel ist das Büchsenlicht
Zum Treffen reicht es meistens nicht.
Dracula fliegt hoch als Fledermaus
Sucht sich Tarzan als Gegner aus.

In den Baumwipfeln ein wilder Kampf entbrennt
Tarzan Dracula das Messer in die Seite rennt.
Der Vampir die Klinge ihm entwindet
Sein Vanmpirbiß Tarzans Kehle findet.
Doch reißt der Dschungelmensch sich los
Obwohl er blutet ganz famos.

Die beiden Gegner furchtbar ringen
Und wollen sich ums Leben bringen.
Der Vampir ist von dämonischer Kraft
Und hat den Tarzan fast geschafft
Als plötzlich ihn Cheetah anspringt
Und des Panthers Biß in sein Genick eindringt.

Furchtbar tut ihn der Panther beißen
Und auch noch mit den Pranken reißen
Worauf Dracula mit lezter Kraft
Die Verwandlung in die Fledermaus noch schafft
Wodurch ihm knapp die Flucht gelingt
Und er sich durch die Lüfte schwingt.

Laut tönt nun Tarzans Siegesschrei
Und mit der Sklavenjagd ist es vorbei.
Die Watussi werden all befreit
Draculas Schergen massakriert man bei der Gelegenheit.
Nur wenigen gelingt die Flucht
Vor der Gorilla Zorn und Elefanten Wucht.

Sie rennen bis sie nicht mehr können
Bis sie sich eine Pause gönnen.
Und manchen, der da schwitzt und zittert
Hat noch ein Dschungeltier gewittert
Sodass noch ein'ge weitre sterben
Nur zwei entgehen dem Verderben

Und außerdem noch Dracula
Der davon sehr betroffen war.
Tarzan jedoch bei den Watussi
Vernaschte dort so manche Pussy
Und feiert mit den großen Sieg
In dem Sklavenhändlerkrieg.

Danach tat einen Pflock er wählen
Zog los, um Dracula zu pfählen.
Doch dieser macht sich aus dem Staub
Als seine Faktorei ward der Flammen Raub
Weil die Watussi, Gorillas, Elefanten,
sie stürmten, machten sie zuschanden.

Dracula steckt in einem hohlen Baum
Ihm kam's vor wie böser Traum.
Er hat die Gegend rasch verlassen
Bevor ihn konnte Tarzan fassen.
Dracula an den Falschen war geraten
Und hatte davon dann den Schaden.

Zwar hatte er Tarzan Rache geschworen
Doch erst mal hatte er diesen Kampf verloren.
In einer Ruinenstadt im Dschungel kam er dann unter
Und trieb fortan von da aus sein Unwesen munter.
Doch auch das war so problemlos nicht
Doch dies erzählt uns das nächste Gedicht.